Wechseljahre
Irgendwann beginnen bei den Frauen die so genannten Wechseljahre. Heiß und kalt, Launenhaftigkeit und sonstige Beschwerden gehen damit einher. Wie will man diesem Zustand beikommen?
Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen. Doch sind die Wechseljahre keine Krankheit, vielmehr ein Gemütszustand, der durch eine Körperveränderung hervorgerufen wird. Der weibliche Organismus verändert sich nochmals so stark, wie einst in der Pupertät. Ein neuer Lebensabschnitt wird eingeleitet. Eine Phase, in der sich die Frau oft nicht mehr wiedererkennt und mit einigen Unliebsamkeiten zu kämpfen hat.
Altersmäßig kann der Zeitraum zwischen Mitte der 40er bis Mitte der 50er Lebensjahre eingegrenzt werden. Manche Frauen bemerken die Wechseljahre kaum, andere wiederum extrem intensiv. Generell geht während diese Phase die hormonell bedingte Fruchtbarkeit dem Ende zu. Die Östrogenproduktion lässt stark nach.
Phänomene, wie Hitzewallung, Panikattacken, Herzrasen und vermehrte Schweissproduktion sind zu bemerken. Die Frauen fühlen sich oft abgeschlagen und ausgelaugt. Sie verstehen ihre direkte Umwelt nicht mehr, meinen sich ungerecht behandelt zu wissen. Und die Angehörigen sind manchmal sehr erstaunt über diese Gemütsbewegungen, wissen sie kaum einzuordnen.
Der Umstellungsprozess sollte also schnellstmöglich in den Griff bekommen werden. Zum Einen weiss dazu der behandelnde Frauenarzt den richtigen Rat, denn er kennt seine Patientin am Besten. Aber auch der Hausarzt und ein Heilpraktiker können unterstützende Hilfe leisten.
Alternativ bietet sich die zusätzliche Behandlung aus der Naturheilkunde an. Beispielsweise haben die Indianer die Frauenwurzel "Cimicifuga" entdeckt. Die traditionelle chinesische Medizin greift ebenfalls auf diese Pflanzen - unter dem Namen "Shengma" - zurück. Wichtig ist dabei zu wissen, dass das Pflanzenextrakt, vornehmlich in Form einer Tablettenkapsel, die auftretenden Beschwerden nicht nur unterdrückt, sondern direkt dagegen angeht.
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