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Montag, 20-02-2017

Irisdiagnostik

Bei der Irisdiagnostik wird mit einem Augenmikroskop oder einer Lupe die Iris des Patienten genau betrachtet. Je nach Beschaffenheit der Iris kann ein ausgebildeter Diagnostiker den Zustand der Organe des Patienten erkennen. Er kann sowohl Schwachpunkte in der Konstitution als auch überstandene und aktuelle Leiden sehen. Verschiedene Segmente der Iris stehen dabei für unterschiedlich körperliche Bereiche wie Muskulatur, Skelett, Haut etc.

Die Geschichte der Irisdiagnostik

Die Irisdiagnostik gehört in den Bereich der Naturheilkunde. Es war der ungarische Arzt Ignaz von Péczely, der im 19.Jahrhundert das Verfahren erstmals entwickelte und der Amerikaner Dr. Bernhard Jensen Mitte des 20. Jahrhunderts weiter entwickelte. Beide gingen bei ihren Forschungen davon aus, dass sich die Iris oder Regenbogenhaut durch Umwelteinflüsse, Nahrung und Lebensweise im Laufe des Lebens verändert, indem sie verschiedene Farbpigmente einlagert. Dazu kommt, dass auch alle Erkrankungen Spuren auf der Iris in Form von Flecken, Ringen und Farbänderungen hinterlassen. Ein guter Therapeut kann daran Entzündungen oder bestimmte Giftstoffe, Stoffwechselentgleisungen, Herzschwäche, Verdauungsprobleme und ähnliches erkennen.

So gelten zum Beispiel weiße oder gelbliche "Wolken" auf der Iris als Hinweis für Entzündungen, schwarze oder graue Male zeigen die Funktionsstörungen von Organen an. Natürlich kann ein Laie aus der Regenbogenhaut nichts erkennen, dazu gehört eine lange gründliche Ausbildung. Viele Heilpraktiker, Homöopathen und Naturheilkundler arbeiten aber sehr erfolgreich mit der Irisdiagnostik, obwohl sie von der Schulmedizin allgemein als wissenschaftlich nicht beweisbar, abgelehnt wird.

Die Grenzen der Irisdiagnostik

Im Wesentlichen sind sich alle Irisdiagnostiker darin einig, dass die Iridiologie nur
sehr selten als alleiniges Diagnosemittel verwendet wird. Der fachmännische Blick in die Iris dient in erster Linie dazu, eine bestimmte Grundveranlagung eines Patienten zu erkennen und mögliche Schwachstellen aufzudecken. Anschließend an die dabei gewonnenen Erkenntnisse sind weitere diagnostische Maßnahmen und Verfahren notwendig.

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