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Samstag, 18-02-2017

Oma´s Rezepturen

Wer kennt sie nicht, die alte Hausmittel, die über Generationen hin überliefert werden. Und gerne nimmt man sie bei leichten Krankheiten an, basieren sie doch zumeist auf reine Natürlichkeit und sind oft schnell lindernd.

Einige Beispiele sowie ihre herkömmlichen Überlieferungen werden nachfolgend dazu ausgeführt:

Durchfall

Bei Durchfall sollte erstmal mehrere Stunden auf feste Nahrung verzichtet werden und viel Flüssigkeit in Form von Kamillen-, Fenchel- oder Schwarztee - jeweils ungesüßt - zu sich genommen werden. Sobald wieder auf feste Nahrung umgestellt wird, empfiehlt sich Zwieback, Bananen, geriebener Apfel sowie Kartoffeln.

Übelkeit

Salzstangen und Cola ohne Kohlensäure sind bei Übelkeit allzeit bewährt. Aber auch der Fencheltee beruhigt den Brechreiz. Gegen die Übelkeit im Mund sollte eine frische Zitronenscheibe gelutscht werden.

Trinkt man zu fettigem Essen ein Gläschen guten Rotwein, kann man Völlegefühl und Übelkeit gut vorbeugen.

Mückenstiche

Zur Vorbeugung von Mückenstichen hilft Lavendelöl. Ist der Stich aber bereits vorhanden, mit einer aufgeschnittenen Zwiebelhälfte einreiben. Bei Bienen oder Wespen hilft ein angefeuchtetes Stück Würfelzucker zum Einreiben.

Sonnenbrand

Direkte Sonnenbestrahlung der Haut ist äußerst ungesund. Zur Vorbeugung gegen Sonne sollte immer eine Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor sowie im Anschluß daran eine After Sun Creme Verwendung finden.

Ist es doch zu einem Sonnenbrand gekommen, können die betroffenen Stellen mit Aloe Vera Saft oder Creme eingerieben werden. Idealerweise ist das pure Pflanzenkonzentrat die größe Linderungshilfe.

Bei Fieber, Schwindelgefühlen, Kopfschmerz, etc. ist sofort ein Arzt aufzusuchen.

Schnupfen

Bei Schnupfen ist es wichtig, wieder frei atmen zu können. Dazu eignet sich heißer Kamillendampf zum Einatmen sowie Meersalzlösungen - heute als Nasenspray in Naturform erhältlich - zum Abschwellen der Nasenschleimhaut.

Ein Erkältungsbad mit Fichtennadeln oder Latschenkiefer lindert die Beschwerden, danach gut eingepackt ins Bett gehen. Während der Nacht aufgeschnittene Zwiebeln neben das Bett gestellt, ermöglicht einen erholsamen Schlaf, da die Atmung erleichtert wird.

Husten

Kartoffeln kochen und möglichst heiß in einem Leinensäckchen über Nacht auf die Brust legen. Lindert den Hustenreiz und löst die Schleimbildung.

Ebenfalls hilfreich ist die Einnahme von Löwenzahnhohnig. Gegen Reizhusten hilft auch ein Teelöffel stark gezuckert Kondensmilch. Brennesseltee über den Tag verteilt trinken.

Fieber

Grundsätzlich ist Fieber eine Abwehrreaktion des Körpers und unterstützt die Heilung vor einer Krankheit. Während des Fiebers muß strikt darauf geachtet werden, daß ein erhöhter Flüssigkeitsbedarf gestillt wird.

Um das Fieber zu senken, werden Wandenwickel empfohlen. Auf einen Liter Wasser ca. 5 Esslöffel Essig geben und Baumwolltücher damit tränken. Diese um die Waden wickeln, mit einem trockenen Frottierhandtuch umschlagen und wechseln, wenn sie warm geworden sind. Den Vorgang mehrmals wiederholen.

Halsschmerzen

Salbei- oder Holunderblütentee und Salzwassergurgeln sind erste Maßnahmen bei Halsschmerzen. Ein verquirltes Eigelb mit lauwarmen Wasser trinken, soll ebenfalls recht heilend wirken.

Auch kann ein warmer Schmalzwickel über Nacht um den Hals gebunden werden. Dazu Schmalz erhitzen, ein Baumwolltuch tränken und noch warm umwickeln. Danach einen Wollschal überwickeln.

Ohrenschmerzen

Bei Ohrenschmerzen immer tierische Bettfedern mit einer Wolldecke überlegen. Mehrmals am Tag heiße Kartoffeln zerdrücken, in ein Leinensäckchen füllen und ans Ohr halten. Bei Entzündungen vorher ein Wattestäbchen mit zimmerwarmen Olivenöl tränken und das Ohr vorsichtig wie immer ausputzen.

Kopfschmerzen

Bei Kopfschmerzen hilft oftmals ein entspannender Schlaf. Vorher die Augenbrauen massieren und mit Minzöl die Stirn einreiben. Starker Bohnenkaffee mit Zitronensaft wirkt ebenfalls schnell gegen die Schmerzen.

Viele Kneipp-Anwendungen versprechen sofortige Erleichterung. Dazu zählen Wechselduschen an Füßen oder kalte Nackenumschläge. Aber auch das Eintauchen der Unterarme in kaltes Wasser sowie die Fingerspitzen in Eiswasser ermöglichen eine nahezu sofortige Heilung.

Blähungen

Fenchel- oder Kümmeltee wirken bei Blähungen meist sehr schnell. Eine gute Möglichkeit ist auch, reines Kümmelöl aus der Apotheke zu holen und damit den Bauch einzureiben.

Nasenbluten

Kalte Nackenumschläge sind eine erste Sofortmaßnahme, dabei jedoch nicht den Kopf nach hinten legen. Ebenfalls gegengleich dem blutenden Nasenloch den Arm heben. Ist eine Zwiebel zur Hand, aufschneiden und den Geruch einatmen.

Pickel

Teebaumöl, Rotlichtbestrahlungen sowie ein selbst hergestelltes Gesichtswasser aus Apfelessig und Mineralwasser sind ein sicheres Dauermittel vor allem während der Pupertät gegen lästige Pickel. Niemals eitrige Pickel ausdrücken, da sich sonst Entzündungen bilden können.

Ebenfalls sehr wirksam ist Heilerde, Ringelblumentinktur, Arnika und Zitronensaft. Ein guter Schutz ist der regelmäßige Besuch einer Sauna zur Hautreinigung.

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